Vino Tinto Mattaraña 2014

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58 %Merlot, 26% Cabernet Franc, 16% Cabernet Sauvignon,   14.3 % alc., 5.9 g/l Gesamtsäure, 0.08 g/l Restzucker

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Beschreibung

Mattaraña Tinto 2014

58 %Merlot, 26% Cabernet Franc, 16% Cabernet Sauvignon
14,3 % alc., 5,9 g/l Gesamtsäure, 0,08 g/l Restzucker

Weinberg:
Merlot, Cabernet Sauvignon gepflanzt 1987
Cabernet franc gepflanzt 2000
Lesedatum: September 2014

Weinausbau:
36 Monate 20 % in neuen Barriques und 80 % in 2 bis 3-jährigen französischen Barriques,
Abfülldatum: 07./08.08.2018, erzeugte Flaschen: 7500 Fl. à 75cl., 300Fl. Magnum

Das äußere Erscheinungsbild ist wieder vielversprechend. Ein Rotwein von stattlicher, intensiver Farbe mit dunklen, purpurnen Reflexen. In der Nase wird man nicht enttäuscht, es wird einiges geboten, geradezu ein Feuerwerk von Aromen! Mir kamen als erstes Sandelholz und Preiselbeere in den Sinn. Aber auch Anklänge von anderen Waldbeeren, Amarenakirschen, Süßholz, Wermutkräuter; auch etwas Veilchen notiere ich. Im Gout geht das Feuerwerk weiter. Geradezu opulent fließt das MATTARAŇA Rotweincuvée 2014 auf den Gaumen und kleidet den gesamten Mund aus. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, zu verkosten. Es dominieren Fruchtaromen wie Brombeere und schwarze Johannesbeere, man erkennt auch die seltene Maulbeere, woran mich dieser Wein am meisten erinnert. Die komplexe Fruchtaromatik ist herrlich eingebaut in ein strammes Gerbstoffgerüst, das den Wein elegant, gar samtig werden lässt. Steht der Wein eine Weile im Glas kommen Marzipan, Bitterschokolade und Wildkirsche als Aromeneindrücke. Aber ich möchte nicht allzu sehr vorgreifen, jeder soll sich selber sein Geschmacksbild machen.
Der knapp 30-jährige Merlot Weinberg hat wieder volle Arbeit geleistet und einen prägenden Eindruck hinterlassen. Jedes Jahr ist es immer wieder aufs Neue ein Vergnügen, diesen Merlot Weinberg mit seinen heidelbeergroßen, vollreifen Beeren zu ernten. Mit Anteilen von Cabernet Sauvignon und Cabernet franc wollen wir dem Wein dazu noch etwas das Rückgrat stärken, dass er Reifepotential und Länge gewinnt.
Der Wein hat neben der Komplexität eine Frische, die von den angenehm reifen, dezent präsenten Tanninen herrührt. Er bleibt lange im Abgang, was eine gute, 5- bis 10jährige Entwicklung erwarten lässt, aber auch schon 2019 Trinkvergnügen bereiten wird. Vor Genuss empfehle ich den Wein zu dekantieren, sofern sie eine Karaffe zur Hand haben, ansonsten schmeckt er auch so. Bei einer Temperatur von 16°C passt er zu fast allen Gerichten mit dunklem Fleisch, aber auch die Vegetarier kommen mit Gemüseaufläufen nicht zu kurz.

Cretas. 16.01.2019 Stefan Dorst
Önologe der Bodega Venta d‘Aubert